Australian Shepherd - Aussi

Australien Shepherd - red merle
Australien Shepherd - red merle

Jeder Aussie sieht anders aus...

Es gibt eine grosse Farbenvielfalt:
Die Grundfarben sind schwarz oder braun. Kommt der Merlefaktor dazu, ist das Fell entweder grauschwarz gefleckt (= bluemerle) oder braunbeige gefleckt (= redmerle). Dazu kommen braune und/oder weisse Abzeichen an Kopf, Hals, Beinen und Rute. Die Augenfarbe kann je nach Fellfarbe variieren von blau über zweifarbig marmoriert bis dunkelbraun.
Diese bunte Farbenvielfalt bewirkt, dass unsere Hunde oft als Mischlinge angeschaut werden.

 

(weiter Farbvariationen folgen)

Der Australian Shepherd besticht durch seinen athletischen, beweglichen Körper.
Er ist ein Hund, der normalerweise im Trab arbeitet. Diese Bewegung ist sehr ausgreifend und fliessend und ein typisches Unterscheidungsmerkmal zu anderen Rassen oder Mischlingen.

Die Rute sollte nach Standard kurz sein. Weil aber in der Schweiz keine Ruten mehr coupiert werden dürfen, sehen wir hier vor allem langrutige Hunde. Es gibt aber auch viele Australian Shepherds mit angeborenen Kurzruten.

Der Australian Shepherd hat ein pflegeleichtes, schlichtes Langhaar, das schnell trocknet und aus dem auch Schmutz schnell wieder herausfällt. Bürsten genügt als Pflege.

Die Grösse bewegt sich von 48 - 58 cm, Rüden sind grösser als Hündinnen.
Das Gewicht für Hündinnen liegt etwa bei 18-21 kg, für Rüden etwa bei 21 -27 kg

Zusammenfassend kann gesagt werden:
Der Australian Shepherd ist ein mittelgrosser, athletischer Hund mit
einem ausgreifenden Trab.
Auffällig ist die grosse Farbenvielfalt.
Jeder Hund sieht anders aus.

 


Der Australian Shepherd - liebevoll Aussie genannt - ist temperamentvoll, voller Aktivität und für alles zu begeistern und braucht aus diesem Grund auch einen solchen Besitzer.

Als Hütehund gezüchtet, eignet er sich für alle Sparten des Hundesports.

Disziplinen mit viel Bewegung, wie z.B Sanitätshund und Agility sind ihm auf den Leib geschrieben.
Je mehr Aktivität desto besser!
Hat der Aussie zu wenig Bewegung und Beschäftigung, sucht er sie sich selber, beginnt zu streunen und alles zu jagen, was sich bewegt.

Der Aussie ist ein sehr guter Familienhund, vorausgesetzt er ist genügend gefordert und gut erzogen - ein grosser Garten allein genügt nicht!
Der Aussie will seine Familie am liebsten ständig um sich herum haben. Eine Amerikanische Züchterin rät: "Falls Sie auch in Zukunft alleine aufs WC möchten, sollten Sie sich keinen Aussie zulegen."
Der Aussie braucht diese Nähe, angebunden oder im Zwinger eingesperrt, würde er seelisch verkümmern.

Immer wieder wird gesagt, der Aussie hätte keinen Jagdtrieb mehr. Leider stimmt das nicht!
Die Fähigkeit, Kühe, Schafe und Geflügel zu treiben, ist vom Jagdtrieb abgeleitet, nur der Instinkt die "Beute" zu töten wurde ihm weggezüchtet.
Der Aussie ist aber ein sehr führiger Hund, der leicht lernt. Es ist wichtig, schon beim Welpen zu beginnen, mit Appell diesen Jagd-/Treibtrieb unter Kontrolle zu bekommen.

Viele Aussies zeigen einen starken Wachtrieb im eigenen Haus und Garten und bewachen auch Kinder, andere Hunde (vor allem Welpen), Rucksäcke beim Wandern usw. zum Teil mit viel Schärfe. Auch hier braucht es eine konsequente Erziehung, damit man den Hund unter Kontrolle halten kann.

Zusammenfassend kann gesagt werden:
Je mehr Aktivität und Bewegung desto besser.
Eine konsequente, liebevolle Erziehung ist die Grundlage zum
harmonischen Zusammenleben.

 

 

Rassebeschreibung gem. der Homepage des Australian Shepherd Club Schwitzerland